Villa Blum - Über die Villa Blum

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Haller Straße 12 · D-74638 Waldenburg

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Eine Villa nur für Gäste.

Herzlich willkommen in der ehemals fürstlichen Stadtvilla. Erbaut 1910-1914 durch Friedrich Karl Fürst zu Hohenlohe-Waldenburg.
Wer Menschen zusammenbringen will, muss eine gemeinsame Sprache finden: Ästhetik, Individualität, Eleganz und Komfort. Mit der Villa Blum inszenieren wir Architektur, Lifestyle und den Anspruch an einen angenehmen Hotelaufenthalt auf unsere ganz besondere Art. Im Einklang mit den Bedürfnissen unserer Gäste.
So entsteht Harmonie.

Jeden Morgen zieht der Duft frisch gebrühten Kaffees durch das ganze Haus und lädt Sie zum ausgedehnten Frühstück ans Buffet.
Abends lässt es sich bei einem Gläschen Wein im Wintergarten herrlich entspannen.

Eine schöne Geschichte.

Der Grundstein der Villa Blum wurde im Jahr 1910 durch den damaligen Fürsten Friedrich Karl von Hohenlohe-Waldenburg gelegt, dem Großvater des jetzigen Fürsten Friedrich Karl von Hohenlohe-Waldenburg. Fertiggestellt wurde die Villa, die damals als Wohnsitz für den fürstlichen Verwalter dienen sollte, im Jahre 1914.

Nach einem Zerwürfnis zwischen Fürst und Verwalter wurde die Villa von 1920 bis 1949 von Gräfin Maria von Oeynhausen, geb. Gräfin zu Ehrbach-Fürstenau (geb. 1870, gest. 1949) bewohnt. Sie war die Großtante des jetzigen Fürsten Friedrich Karl von Hohenlohe-Waldenburg und Schwester seiner Großmutter.

Zu dieser Zeit wohnte auch Major a.D. Blum, der Namensgeber der heutigen Villa Blum, in einem der Zimmer im Dachgeschoss (dem heutigen Zimmer 7). Beim Dachausbau im Jahr 2001/02 fanden die Handwerker seinen Namen auf der Rückseite der Holzwandverkleidung und auf einer Schäferhundezeitung aus dem Jahr 1920, die neben alten Münzen in einem eingebauten Wandschrank lag. Der Wandschrank schmückt jetzt die Sauna.

Im Erdgeschoß links (dem heutigen Frühstückssaal) befand sich der Salon und das Speisezimmer der Gräfin. Ihr Schlafzimmer mit angrenzendem Badezimmer befand sich im Obergeschoß im heutigen Zimmer 2, die Küche im heutigen Zimmer 5. In den jetzigen Zimmern 3 und 4 übernachteten der Fürst und seine Geschwister, wenn die Eltern verreist waren. Aus dem einstigen Schreibzimmer der Gräfin entstanden die Bäder von Zimmer 3 und 4.


Die Gräfin verstab im Jahr 1949, die Villa blieb aber weiterhin in fürstlichem Besitz. Die jüngste Schwester des jetzigen Fürsten Friedrich Karl von Hohenlohe-Waldenburg, Hilda Prinzessin von Croy, erbte das im Volksmund als „Sonnenhaus“ bekannte Anwesen im Jahre 1958. Sie hat es selbst aber nie bewohnt.

Im Jahr 1958 erwarb Baron Hans Bolko von Schweinichen aus Bad Oeynhausen die Villa und blieb ihr Eigentümer bis 1979. Sie diente ihm als Wochenend- und Sommersitz. Im Jahr 1963 ließ der Baron umfangreiche Baumaßnahmen durchführen. Aus dieser Zeit stammte auch der vorhandene Bauplan.


Von 1979 bis 2001 war die Villa im Besitz der Familie Rebmann. Herr Rebmann war von Beruf Gärtner und errichtete im Garten ein großes Gewächshaus-Ensemble.

Im Jahr 2001 wurde die Villa von Regina Philipps erworben und grundlegend saniert. Ziel der Renovierung war der Umbau in ein Hotel garni der gehobenen Klasse, welches schließlich im Mai 2003 eröffnet wurde.